Einrichtekosten entstehen für die "
Einrichtung" von Maschinen, erstellen von Programmen und Arbeitskarten, sowie für die Herstellung von erforderlichen Werkzeugen, wie E-Test
Adaptern oder Stanzwerkzeugen. Oft werden Einrichtekosten und
Rüstkosten auch synonym verwandt. Daher ist es präziser, bei Einrichtekosten von "einmaligen Einrichtekosten" (Werkzeuge,
Adapter,
Filme) und "wiederkehrenden Einrichtekosten"/"
Rüstkosten" (Erstellen von Arbeitskarten,
Aktivierung der archivierten Dokumente, Einlesen der Programme in Maschinen und
Aktivierung von Unterlagen etc.) zu sprechen. Einige Leiterplattenhersteller weisen die Einrichtekosten separat aus, andere (besonders bei Prototypen) rechnen diese in den Stückpreis mit hinein. Bei sehr großen Serien werden Einrichtekosten (sowohl wiederkehrende als auch einmalige) teilweise sogar erlassen. Dies kommt darauf an, ob der Stückpreisanteil der Platinen in einem so immensen Maße überwiegt, dass die Einrichtekosten nicht mehr ins Gewicht fallen.