Golddrahtbonding ist eine Verbindungsmethode bei der ein dünner
Golddraht mit einer auf eine Landefläche auf einem Bauteil und einem Pad angeschmolzen wird (thermisches Bonden oder "Thermosonic
Bonding"). Für die Leiterplattenherstellung ist die Absicht dieses Verfahren an den Leiterplatten anzuwenden ein wichtiges Indiz für die aufzubringende
Goldschicht. Optimal liegt diese etwas dicker als bei Aluminiumdrahtbonding bei ca. 0,4~0,9µm
Gold über 4 bis 8µm
Nickel. Wird dem Leiterplattenhersteller nicht mitgeteilt, dass die Platinen für
Golddrahtbonding spezifiziert sein müssen, ist es gängig, dass dünnere Schichten aufgebracht werden, da diese zum
Löten ausreichend sind und das weiter verbreitete Aluminiumdrahtbonden erleichtern.